Pressespiegel

Früherer Bauhof wandelt sich

Marner Zeitung, 26.10.2013

Früherer Bauhof wandelt sich

Arbeiter montieren Fassaden und richten Gebäude her

Marne (rg)

Der ehemalige Bauhof der Stadt nimmt langsam wieder Formen an: Nachdem das Haus komplett entkernt wurde, wandelte es sich in den vergangenen Wochen zu einem ansehnlichen Gebäude.

In den vergangenen Tagen und Wochen haben die Handwerker die aufwändige Unterkonstruktion und die 14 Zentimeter dicke Isolierung rund um die Außenwände angebracht. Zudem sind die ersten Bleche an den Wänden montiert worden. In der kommenden Woche sollen die Fassadenarbeiten abgeschlossen werden.BerichtAlterbauhof2

Damit gewinnt das Gebäude, das künftig die Feuerwehr nutzen wird, ein ganz anderes Erscheinungsbild. In moderner grauer Farbe kommt das Blech daher, das noch dunkler als Dacheindeckung verwendet wurde. Notwendig wurde diese aufwendige Isolierung, weil es Fördermittel nur dann gibt, wenn der aktuelle energetische Standard um 20 Prozent unterschritten wird.BerichtAlterbauhof1

Parallel laufen im Innern die Arbeiten weiter. So ist die Pelletheizung mit einem entsprechend großen Speichertank montiert worden. Aktuell wird gerade der Raum für die Jugendfeuerwehr hergerichtet.
Die Wände sind schon verkleidet, die Decke muss noch abgehängt und auch die Küchenzeile noch montiert werden. Vom ursprünglichen Charakter mit gewölbten Decken ist am Ende nichts mehr zu erkennen. Und auch die hölzernen Tore verschwinden, wenn die Außenverkleidung fertig ist: sie werden durch moderne Rolltore ersetzt. Erst wenn das Gebäude fertig ist, sollen die Arbeiten am Anbau beginnen, wo später ein Fahrzeug stehen wird. Auch dieses muss isoliert werden, denn die Fahrzeuggarage muss nach der Verordnung immer mindestens auf sieben Grad Celsius geheizt werden.

In den kommenden vier bis fünf Wochen rechnet Dirk Gülck vom Bauamt damit, der alte Bauhof fertig ist. Dann soll unverzüglich das Material aus dem Gerätehaus in den sanierten Anbau gebracht werden. Erst dann starten die Arbeiten im Feuerwehrgerätehaus (sanitäre Anlagen, Gruppenraum,
Atemschutzwerkstatt). Das Möllersche Haus wird schon früher angefasst. „Die roten Klinker werden in den nächsten Wochen Stück für Stück abgetragen und sind komplett verkauft worden“, sagte er. Der Bagger aber rückt erst an, wenn das Haus komplett leer ist und die Klinker entfernt sind.